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Die neue Pädagogische Hochschule Vorarlberg bietet Schulen die Möglichkeit, hochkarätige Wissenschaftler (habilitiert / habilitationsäquivalent) für ein Schnupperstudium vor Ort zu buchen: Unsere KollegInnen kommen an Ihre Schule und halten für Ihre SchülerInnen einen verständlichen Vortrag oder Workshop zu einem ihrer Forschungsgebiete. Ihre SchülerInnen können so spannende Wissensbereiche in Form einer universitären Lehrveranstaltung kennenlernen.

Da die Termine vorausschauend geplant werden müssen, melden Sie sich bei Interesse bitte frühzeitig unter sekundar(at)ph-vorarlberg.ac.at an oder kontaktieren Sie einfach direkt unsere Dozentinnen und Dozenten.

Univ. Doz. Dr. András Bátkai:

Fische und Haie, Hasen und Füchse: Mathematische Modelle der Populationen

Populationsmodelle sind seit 100 Jahren ein spannendes Zusammenspiel zwischen Biologie und Mathematik. Exponentielles und logistisches Wachstum sind die einfachsten Beispiele, und mit relativ wenig Vorkenntnissen ist es möglich, Schülerinnen und Schüler in aktuelle Forschungsthemen einzuführen. Den Vortrag kann jeder mit Grundkenntnissen über Ableitungen folgen.

Wie viel Mathematik steckt in der Ausbreitung von Krankheiten?

Kriegen wir dieses Jahr wieder Grippe? Kommt die Vogelgrippe nach Europa? Und was ist mit Ebola? Wann und wen muss man bei einer Epidemie impfen, damit die Krankheit gestoppt wird? Es stellt sich heraus, dass all diese Fragen mit Hilfe der Mathematik beantwortet werden können. Es sind spannende mathematische Modelle, die uns erlauben, verständlich aktuelle Forschungsergebnisse zu zeigen. Den Vortrag kann jeder mit Grundkenntnissen über Ableitungen folgen.

Kleine Verzögerungen mit großer Wirkung

Im Vortrag wird in die moderne Theorie der Funktionaldifferentialgleichungen Einblick gewährt. Viele Modelle der Ingenieurwissenschaften, der Biologie oder der Physik führen zu Gleichungen, bei denen die Veränderung des Zustandes auch von der Vergangenheit abhängt. Spannende Fragestellungen und überraschende Antworten begleiten uns auf dem Weg. Gute Kenntnisse über Differential- und Integralrechnung sind vorteilhaft zum Verständnis des Vortrags.

Olympiadenaufgaben zu einem gewünschten Thema

Wir bearbeiten schwierige Aufgaben zu einem beliebigen, vorher ausgemachten Schulthema. Die Themen werden didaktisch vorbereitet angegangen und einige gute Problemlösemethoden werden dabei gelernt. Der Workshop wird sowohl für die Unterstufe als auch für die Oberstufe angeboten.

 

Dr. David Kollosche

Welche Zahlen sind Treppenzahlen?

Welche Zahlen lassen sich als Treppenzahlen, also als Summe wenigstens zweier aufeinanderfolgender natürlicher Zahlen, darstellen? In diesem 90-minütigen Workshop für Schüler ab der 7. Schulstufe steht eine mathematische Frage im Mittelpunkt, die algebraisch und anschaulich
gedeutet werden kann und differenzierte Zugänge über Probieren, Vermuten und Begründen auf unterschiedlichen Leistungsniveaus zulässt.

Das Drei-Türen-Problem

Kaum ein stochastisches Problem hat so viel öffentliche Kontroversen hervorgerufen als das recht elementare Drei-Türen-Problem aus einer amerikanischen Spielshow. In diesem 90-minütigen Workshop werden wir das Spiel spielen, Vermutungen diskutieren, weitere Meinungen studieren und schließlich eine Lösung über ein Baumdiagramm finden.

Priv.-Doz. Mag. Dr. Wolfgang Scheffknecht

Im Spannungsfeld von Globalisierung und Nationalisierung: Die Anfänge des Fußballsports in Vorarlberg.

1907 fand der Fußballsport mit der Gründung des FC Lustenau Eingang in Vorarlberg. Die Verbreitung dieser Sportart im Bodenseeraum wurde entscheidend durch die globalen Verbindungen der Textilindustrie begünstigt. Der Fußball stieß nicht zuletzt wegen seines Ursprungs in England auch in Vorarlberg zunächst auf den Widerstand national gesinnter Kreise. Recht bald erkannten diese jedoch die Attraktivität dieser neuen Sportart und ihre Mobilisierungskraft. So wurde der Fußball letztlich auch zu einem Medium, über das die Auseinandersetzungen der politischen Lager ausgetragen wurden.

Randgruppen und Außenseiter in der frühen Neuzeit: Über den Umgang der Gesellschaft mit ‚Anders-Sein‘.

In diesem Vortrag sollen mehrere gesellschaftliche Randgruppen der frühneuzeitlichen Gesellschaft vorgestellt werden (z.B. Scharfrichter, Bettler). Dabei soll die Frage gestellt werden, welche Mechanismen dazu führte, dass gewisse Personengruppen marginalisiert und stigmatisiert wurden. Zuletzt wird noch auf die Konsequenzen eingegangen, welche die Randständigkeit für die Betroffenen hatte.

Small ist beautiful – is small beautiful? Kleinstaaten im Heiligen Römischen Reich.

Kleinstaatliche Existenz war für das frühneuzeitliche Heilige Römische Reich typisch. Am Beispiel des ‚Embsischen Estats‘, eines Kleinstaats, der sich aus der Reichsgrafschaft Hohenems und dem Reichshof Lustenau zusammensetzte, soll gezeigt werden, mit welchen Problemen diese kleinen staatlichen Gebilde konfrontiert waren und welche ‚Überlebensstrategien‘ sie entwickelten. So öffnet sich der Blick auf eine durchaus originelle Form staatlicher Existenz.

Krankheit – göttliche Strafe oder Folge von Umwelteinflüssen?
Zur Geschichte der Seuchen und ihrer Deutung im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit.

Der Blick soll auf zwei Seuchen geworfen werden, die während der frühen Neuzeit wiederholt in Mitteleuropa auftraten: auf die Pest und den von den Zeitgenossen als ‚Antoniusfeuer‘ bezeichneten Ergotismus. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Fragen. Erstens: Inwiefern begünstigten Umwelteinflüsse wie beispielsweise die so genannte ‚Kleine Eiszeit‘ den Ausbruch und die Verbreitung der genannten Krankheiten. Zweitens: Welche Erklärungen und Deutungen der Krankheiten dominierten das Denken der Zeitgenossen.

Priv. Doz. Dr. Stefan Jarau

Aus dem Leben der Honigbienen

Honigbienen leben in Kolonien mit bis zu 80.000 Individuen und mehr. Die allermeisten dieser Bienen sind Arbeiterinnen, die sich um die nötigen Tätigkeiten wie die Fütterung der Larven, den Bau von Brutzellen oder dem Beschaffen von Futter kümmern. Nur ein einziges Individuum, die Königin eines Bienenvolkes, legt die Eier, aus denen sich die Arbeiterinnen entwickeln. Damit in einem Insektenstaat dieser Größe – man spricht hier zurecht von einem Superorganismus – alle Tätigkeiten geordnet und effizient ablaufen können, hat sich im Laufe der Evolution eine faszinierende Vielfalt an Verhaltensweisen herausgebildet, über die in einem 45-minütigen Vortrag mit Anschauungsmaterial berichtet wird.

Wildbienen – eine artenreiche und ökologisch besonders interessante Tiergruppe

Die allermeisten Menschen kennen Honigbienen, schon alleine wegen ihrer wirtschaftlich bedeutsamen Produkte wie Honig oder Bienenwachs. Neben den Honigbienen gibt es weltweit aber noch über 20.000 weitere Bienenarten. Alleine in Österreich leben 690 Arten von Wildbienen und für Vorarlberg wurden bereits über 300 Arten nachgewiesen. In einem 45-minütigen Vortrag mit Anschauungsmaterial wird die faszinierende Vielfalt der Formen und Lebensweisen der Wildbienen sowie ihre enorme ökologische – und wirtschaftliche – Bedeutung als Blüten bestäubende Insekten vorgestellt.

Werdet Wildbienenhelfer!

Dieser 90-minütige Workshop ist ergänzend zum Vortrag „Wildbienen – eine artenreiche und ökologisch besonders interessante Tiergruppe“ gedacht, kann u.U. aber auch gesondert angeboten werden. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, was beim Bau von Nisthilfen für Wildbienen zu beachten ist und fertigen einfache Nisthilfen selbst an. Ausgehend von diesen Handlungen können sie ein Verständnis für die ökologischen Folgen des Verschwindens natürlicher Lebensräume entwickeln und werden für dieses brisante Umweltthema sensibilisiert.

Dr. habil. Andreas Schumann

Was ist Lyrik?

Mit spielerischen Mitteln können grundlegende Elemente von Gedichten verdeutlicht werden: Anordnung der Zeichen im Raum, Texte in Verse umbrechen, Reime entdecken und ihre Funktion verstehen, Rhythmus erfahren. Was geschieht, wenn die Reimstruktur verändert oder ein neuer Rhythmus für einen Text erfunden wird? Was, wenn ich die Verszeilen völlig neu anordne? So kann ein neues Verständnis für Gedichte entstehen und die häufig verhasste Formanalyse mit Sinn gefüllt werden. (Sek I / Sek II – jeweils adaptierbar)

Fremdheit und Migration im Bilderbuch

Neben der Vorstellung ausgewählter Bilderbuchbeispiele zu diesem Thema sind – je nach Wunsch – weitere Aspekte vermittelbar: die Veränderung von Fremdheitswahrnehmung in der Kinderliteratur während der letzten vierzig Jahre, Fragen von Identität und Individualität, das Verhältnis des Einzelnen zu einer Gruppe, Förderung von Empathie und Solidarität. Es kann hier aus einem Fundus von etwa 60 Werken von 1962 bis heute geschöpft werden, so dass neben kanonisierten Klassikern einer Fremdheitswahrnehmung (wie Leo Lionni, Das kleine Blau und das kleine Gelb oder Mira Lobe, Das kleine Ich bin ich) auch höchst aktuelle, soziale Probleme der Migration behandelnde Bilderbücher seit 2015 zum Einsatz kommen können. (Sek I / Sek II – jeweils adaptierbar)

Visuelle Poesie

Spaß am Spiel mit Gedichtformen in auffallend visuell gestalteten Texten gibt es seit der Antike. Neben der künstlerischen Herausforderung an die Schreibenden wird die Leserschaft in besonderem Maße am entdeckenden Verstehen dieser besonderen Lyrik beteiligt. Die immer wiederkehrenden Strukturen und Verfahren visueller Poesie laden zum Ausprobieren und eigeständigem Verfassen von Gedichten ein. (Sek I)

Lautgedichte

Wie alle Literatur stammen auch Gedichte (und gerade Gedichte) aus der Tradition der Mündlichkeit – Rhythmus und Klang haben gerade in Zeiten nicht ausgebildeter Lesefähigkeit die Funktion, Inhalte leichter erinnerbar zu gestalten. Seit dem Zeitalter des Barock stellt Lautmalerei ein besonderes Experimentierfeld für Poeten bereit: Wie klingt ein Wald und wie kann ich Geräusche schriftlich umsetzen? Unaussprechliche Phantasiesprachen (Paul Scheerbart, Dadaismus) verstehen sich als Kunst- und Literaturkritik, die spielerische Verschriftlichung von Dialekt (seit etwa den 1950er Jahren) fördern ein neues Verständnis von Sprache und Klang und machen Alltägliches zur Avantgarde. (Sek I / Sek II – jeweils adaptierbar)

Einführung in die Bilderbuchanalyse

Anhand von Wolf Erlbruchs Nachts (1999) werden grundlegende Merkmale von Bilderbüchern aufgezeigt und als Basis für eine Analyse und ein Verstehen dieser Textsorte bereitgestellt: Text-Bildbeziehungen, Parallelen und Konflikte zwischen der Geschichte im Text und jener im Bild, Aspekte der Perspektive bzw. des Blickwinkels, Nebenhandlungen, verschiedene Wahrnehmungsmöglichkeiten… (Primarbereich / Sek I)

 

Dr. Klaus Peter

Warum heißt es der Kniff, aber die Luft? Wundersame Phänomene der deutschen Grammatik

Bei einigen Wörtern des Deutschen ist die Zuordnung von Artikel und Substantiv intuitiv gut nachvollziehbar (z. B. der Mann, die Frau oder das Kind), bei anderen wiederum scheint die Artikelzuweisung völlig willkürlich zu erfolgen (z. B. der Löffel, die Gabel, das Messer). Oder lässt sich in diesem Chaos doch eine Art System erkennen?

Warum wir uns verstehen, obwohl wir nicht sagen, was wir meinen

Wie antwortest du normalerweise auf die Frage Hast du eine Uhr? Mit großer Wahrscheinlichkeit nennst du dem Frager/der Fragerin die Uhrzeit  obwohl man dich im Grunde genommen etwas anderes gefragt hat. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie es dazu kommt.

Spricht man in Österreich schlechtes Deutsch?

Österreichische Lehrer/innen geben ihren Schüler/innen einen Einser, deutsche Lehrer/innen würden ihnen eine Eins geben. Wer spricht denn nun das bessere Deutsch? Oder haben vielleicht doch beide recht?

Dr. habil. Ingrid Gessner

Schlafen alle Indianer in Tipis? Wie Indianerkinder heute leben

Info: In deutscher Sprache (ab der 5. Schulstufe, gerne auch für die Primarstufe) – ich könnte den Vortrag aber auch für ältere Jahrgänge anpassen (7./8. Schulstufe).

Im Schnupperstudiumsvortrag werden wir zusammen auf Spurensuche gehen, um herauszufinden, wo und wie Indianerkinder früher gelebt haben und wie sie heute leben. Hier sind die Kinder als Experten gefragt, sie sollen beschreiben, wie sie sich die Ureinwohner Amerikas vorstellen. Dabei werden wir darüber sprechen, was unsere Vorstellung besonders beeinflusst, beispielsweise die Fernsehserie Yakari oder die Indianerprinzessin Pocahontas aus dem Disney-Film. Wir werden uns dann die Geschichte Nordamerikas anschauen und uns über das Verhältnis der ersten Siedler aus dem fernen Europa zu den Indianern unterhalten. Anschließend lernen wir echte Indianerkinder von heute kennen und erfahren: die Kinder aus dem Osage-Reservat sehen aus wie wir; sie tragen coole Klamotten, gehen zur Schule und spielen gern mit ihren Freunden. Gleichzeitig leben sie in zwei Welten, der ihrer traditionellen Urahnen und der Welt der modernen USA.

Understanding Trump: The Return of Populism?

This try-out lecture course (Schnuppervorlesung) attempts to understand President Donald Trump, a person with no recognizable system or logic behind his behavior, who is sidestepping traditional gate-keepers by issuing executive orders and delegitimizing the division of powers. I want to go about this by looking at the historical context of populism in the United States, the new face of conservatism especially since the 2000s, and social factors that have influenced the 2016 election. At the end I will give an outlook of probable future scenarios. (in English, Sek II)

From Pokémon to Manzanar: American Virtual and Augmented Reality Art

With the surprise success of Pokémon Go in 2016 AR technology (Augmented Reality) has gone viral. The same year, VR technology (Virtual Reality) also saw a new surge. Oculus VR launched its Oculus Rift headset, HTC and Valve followed up with HTC Vive. Technology companies are enthralled by AR’s and VR’s commercial possibilities in entertainment, gaming and advertising formats. In my brief talk, I explore how VR and AR artist Tamiko Thiel transforms American public spaces into living “archives” of past, present and future.

Tamiko Thiel is Japanese-American visual artist. She explores social and cultural issues in both VR art (virtual reality) and AR art (augmented reality). Her art practice covers a wide range of interests in society, culture and technology. She often deals with crossing boundaries, drawing extensively on her own cross-cultural experiences as an American of mixed German and Japanese descent living between Japan, the US and Germany. Images of the garden as a lost paradise haunt many of her works. Her installation, Beyond Manzanar, for example, is a simulation of Manzanar, where 10 000 men, women, and children were imprisoned during Word War II on the basis of their Japanese ancestry. (in English, Sek I / Sek II)

Climate Change Activism and English Environmental Justice Poetry

Current global problems including climate change, a widening gap between classes, and a reinvigorated racism have brought about new responses of dissent from artists, activists, and writers. In my talk, I focus on climate change and how it is reflected in the poetry of Marshallese-American performance artist Kathy Jetnil Kijiner. Her poem “Dear Matafele Peinam” was selected out of several hundred of submissions by the UN to be performed live at the annual UN climate conference in 2014 and has enjoyed considerable popularity. (in English, Sek I / Sek II)

Dr. habil Gernot Brauchle

Wie verstehen Kinder den Tod und warum brauchen sie einen Himmel?

Im Referat wird erklärt, in welchem Alter Kinder die unterschiedlichen Kriterien von Tod (Endgültigkeit, Allgemeingültigkeit…) verstehen und wie man mit Kindern über den Tod sprechen kann. Dabei wird auch erläutert, warum ein Konzept „Himmel“ in vielen Kulturen vorkommt und welche Bedeutung dieser hat.

Wie kann man sein Gedächtnis fälschen und warum macht uns das glücklicher?

Das Empfinden von Glück kann bis zu einem bestimmten Prozentsatz durch Selbsttechniken verändert werden. Im Referat werden grundlegende Mechanismen über die Funktionsweise unseres Gedächtnisses gelernt und wie sich diese Mechanismen nutzen lassen, um ein höher Empfinden von Verbundenheit und Glück zu erlangen.

Warum sind gehorsame Menschen auch grausam und was kann man davon über Gewalt lernen?

Im Referat wird aufgezeigt, wie Gewalt gelernt wird, wie leicht sich Menschen zu Gewalthandlungen verführen lassen, und welche wichtigen Aspekte bei der Erziehung gegen Gewalt fast immer übersehen werden. Dies kann ein Beitrag zur Friedenserziehung darstellen.

Warum manche Menschen Erste Hilfe leisten und andere nur gaffen?

Im Referat wird gelernt, warum manche Menschen Hilfe leisten, andere aber nur zusehen. Indem die psychologischen Faktoren des Hilfeleistens aufgezeigt werden, aber auch jene Umweltfaktoren, die uns vom Hilfeleisten abhalten, ändert sich das Bewusstsein für prosoziale Handlungen und „gaffen“ wird schwieriger.

Wie kann man falsche Erinnerungen einpflanzen und warum ist das wichtig bei Zeugenbefragungen zu wissen?

Im Referat wird gezeigt, wie leicht unser Gedächtnis manipuliert werden kann und detaillierte Erinnerungen kein Garant sind für „Wahrheit“. Dies kann uns insbesondere bei der Einschätzung von Zeugenaussagen helfen, aber auch in Konfliktfällen, wenn wir überzeugt sind, dass wir uns „genau erinnern können“. Im Idealfall ändert sich damit die Art und Weise grundlegend, wir „streiten“.

Was ist für Babys wichtiger: Muttermilch oder Berührungen?

Im Referat wird aufgezeigt, welch enorm wichtiger Aspekt Berührung darstellt, warum Berührung überlebenswichtig ist, warum die Wissenschaft - auch die Psychologie - dies über viele Jahre verleugnet hat. Wenn man die Bedeutung von Berührung und damit von Liebe versteht, ändert sich die Haltung zu verschiedensten pädagogischen Ideen.