MigrAItion - Gemeinsam AI Literacy gestalten. Studierende als Brückenbauer:innen in mehrsprachigen Communities

Projektpartner:innen: PH St.Gallen, PH Vorarlberg
Gefördert von: W4 Wissenschaftsverbund
Projektdauer: 01.06.2026 bis 31.12.2027
Projektleitung: Dr. Julia Ha
Projektteam PH Vorarlberg: Martina Ott, MA PhD, Jonas Mair, MEd

MigrAItion führt die Themenfelder Migration, gesellschaftliche Integration und KI-Literacy zusammen. Ziel ist es, AI Literacy (KI-Kompetenz) chancengerecht zu vermitteln, Vorurteile und Barrieren im Umgang mit Technologie abzubauen sowie praxistaugliche, ethisch fundierte KI-Lösungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu entwickeln.

Der praktische Ansatz umfasst die Entwicklung, Erprobung und Reflexion von KI-gestützten Lernsettings durch Studierende, die dabei Transformationskompetenzen erwerben. Diese Lernsettings verbinden KI-Nutzung, Sprachförderung, Diversität und digitale Teilhabe.

MigrAItion verankert AI Literacy als Schlüsselkompetenz in den Hochschulen und überwindet den Digital Divide, indem wir Mehrsprachigen Zugang zu digitalen Technologien und Bildungsangeboten ermöglichen.

  • Studierende planen, dokumentieren und passen KI-Lernformate an, arbeiten kollaborativ mit Praxispartner:innen und reflektieren ethische sowie gesellschaftliche Implikationen.
  • Kinder und Jugendliche lernen, KI kritisch zu hinterfragen und ihre Perspektiven einzubringen.
  • Erwachsene erkennen KI als Chance, integrieren Tools reflektiert in ihren Alltag und diskutieren deren Nutzung in Familien.
  • Praxispartner:innen erlangen KI-Kompetenz, kritische Reflexion und Teilhabechancen durch niederschwellige, mehrsprachige Angebote.
  • AI Literacy und Diversity verankern sich curricular in Lehr- und Forschungsstrukturen.

Die wissenschaftliche Begleitung basiert auf einem Mixed-Methods-Längsschnittdesign. Quantitative Erhebungen zur Lesefertigkeit mit standardisierten Verfahren (SLS 2-9 und ELFE II) sowie zu sprachbildungsbezogenen Indikatoren werden mit qualitativen Interviews verbunden. Dadurch können sowohl Entwicklungsverläufe als auch Gelingensbedingungen und Barrieren der standortbezogenen Lese- und Sprachförderung untersucht werden.

Menschen mit Mehrsprachigkeitserfahrung im Bodenseeraum – gemeinsam mit etablierten Praxispartner:innen:

  • Kinder und Jugendliche (u. a. ACCOMPAGNA)
  • Erwachsene (z. B. Femmes Tische der Caritas, Lerncafés)

 

martina.ott@ph-vorarlberg.ac.at