Jugendstudie: Lebenswelten - Werthaltungen junger Menschen in Vorarlberg

Partner: Pädagogische Hochschulen Vorarlberg und Oberösterreich, Landesstelle für Statistik
Gefördert von: Land Vorarlberg
Projektdauer: Jan. 2009 – Jan. 2011
Projektleitung: Dr. Gabriele Böheim, Dr. Helga Kohler-Spiegel
Wissenschaftliche Mitarbeit: Dr. Petra Hecht

Publikation: Lebenswelten: Inhalt
Lebenswelten: Kurzfassung der Ergebnisse

Wie sehen Jugendliche ihre Zukunft? Positiv oder mit Sorge? Haben Jugendliche klare Ziele und feste Pläne für ihre Zukunft? Welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen machen Jugendlichen Angst? Diese Fragen bilden einen Themenkreis in einer größeren Studie zu Orientierung und Werthaltung Jugendlicher an Vorarlberger Schulen, die von der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg durchgeführt wurde.

In dieser empirischen Untersuchung werden Wertorientierungen von 14- bis 16-jährigen Jugendlichen an Vorarlberger Schulen erhoben und dargestellt. Die Fragen beziehen sich auf verschiedene Bereiche wie die Einschätzung der persönlichen Zukunft und Ziele sowie der eigenen Persönlichkeit. Weiters wird die Meinung der Jugendlichen zu Familie und Erziehung, zur Stellung von Mann und Frau, zu Politik, zu Integration und Minderheiten, zu Religion sowie Bildung und Schule erhoben. Dabei interessiert, in welchen Bereichen sich die Werthaltungen von Mädchen und Buben, von Jugendlichen unterschiedlicher Schultypen und jungen Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund überschneiden und in welchen Bereichen die Haltungen unterschiedlich sind.

Die Stichprobe – 104 Klassen an 59 Schulen mit 2.500 SchülerInnen - wurde nach den Kriterien Schultyp, regionale Verteilung, Migrationshintergrund sowie Geschlecht der SchülerInnen von der Landesstelle für Statistik erstellt. Die Datenerfassung aus 2175 Fragebögen erfolgt digital durch die PH Oberösterreich. Die statistische Datenauswertung wurde im Herbst 2009 durchgeführt. Bis September 2010 lag Bericht schriftlich vor.